Die private Krankenversicherung für Selbstständige
Wer sich
selbstständig macht, muss an vieles denken. Viele Dinge gilt es zu regeln. Dabei sollte die Krankenversicherung nicht vergessen werden. Denn die Frage, ob es eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung sein soll, ist nicht selten eine Entscheidung fürs Leben. Darum muss diese Wahl gut durchdacht sein.
In der GKV bietet sich der Vorteil der kostenlosen Mitversicherung von Familienmitgliedern ohne eigenes Einkommen, also auf jeden Fall aller Kinder. Auch sind in der GKV Klagen gegen die Krankenkasse kostenlos über das Sozialgericht möglich. Das ist nicht unwichtig, wenn beispielsweise eine Leistung abgelehnt wird und eingeklagt werden soll.
Webtipp: Ausbildungsbetriebe auf einen Blick bei azubister.net
Dem gegenüber bietet die PKV einem selbstständigen Versicherten auch zahlreiche Vorteile. Er zahlt nur, was er in Anspruch nimmt. Denn die PKV arbeiten im Gegensatz zu den GKV mit dem Kostendeckungsprinzip. Das bedeutet, dass die Beiträge, die zum Jahresende nicht verbraucht wurden, zumindest teilweise an den Versicherten zurückgehen.
Die
Krankenkasse für Freiberufler bietet also je nach Vertrag oft wesentlich mehr Leistungen als die GKV, jedoch hat Leistung hier ihren Preis.
Und wer einmal von der GKV in die PKV gewechselt ist, hat es in der Regel schwer, zurück zu wechseln. Wer sich jedoch optimal auf seine Bedürfnisse angepasst versichern möchte, ist in der PKV an der besseren Adresse.
Webtipp: PKV Kosten drücken - jetzt den Vergleich machen